Das Berufsbild eines Immobilien-Maklers

 

Für das Berufsbild eines Immobilien-Maklers gibt es in Deutschland immer noch keine gesetzlichen Mindestvoraussetzungen. Jeder, der sich zur Ausübung dieses Berufes befähigt fühlt, kann ohne Nachweis einer spezifizierten Ausbildung und/oder Qualifikation Immobilien jeglicher Art verkaufen oder vermieten. Dies ist in sämtlichen Nachbarstaaten der Europäischen Union strenger gesetzlich geregelt. Hier bedarf es einer vorgeschriebenen Ausbildung mit anschließendem Fähigkeitsnachweis und einer mindestens 5-jährigen Berufserfahrung vor Eintritt in die Selbstständigkeit.

Genau aus diesem Grund ist der Beruf des Immobilien-Maklers für den potentiellen Kunden, ganz im Gegensatz zum europäischen Ausland, immer noch ein Bereich mit Berührungsängsten. Die Maklertätigkeit wird in der breiten Öffentlichkeit immer noch als ein Beruf dargestellt, der mit relativ wenig Einsatz viel Geld erwirtschaftet. Die Praxis sieht da ganz anders aus:

Von den unzähligen Maklern, welche ihre Dienste anbieten, z.B. in den Wochenendausgaben der Tagespresse oder in den einschlägigen Immobilienportalen, sind nach einiger Zeit die Meisten wieder vom Markt verschwunden. Die Immobilienmärkte werden immer spezieller, die Rahmenbedingungen komplexer und damit aufwändiger. Die Anforderungen erfordern außer einem sehr hohen, persönlichen Einsatz, Verkaufstalent und kommunikativen Fähigkeiten, ein hohes Maß an Kenntnissen der regionalen und überregionalen Immobilienmärkte sowie qualifiziertes Fachwissen rund um die Immobilie. Ein seriöser Makler ist ein Immobilienberater, der durch eine fundierte Aus- und Weiterbildung sein Wissen erworben hat, er ist nicht nur irgendein Vermittler!

Fragen Sie in Zukunft Ihren möglichen Immobilien-Vermittler nach seiner beruflichen Qualifikation!